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Nuraghe


Steinbau


Granittor


Vom Meer geschliffene Steine


Nuraghen

Im Lanaittotal bei Oliena in unmittelbarer Nähe des Hotels Su Gologone, befindet sich in der schroffen Gebirgswelt des Sopramonte, im Dickicht von Gineprobäumen gelegenen, ein heiliger Ort aus der Nuraghenzeit. Beim Anblick dieser Kultstätte wird einem die Einzigartigkeit der Nuraghenkultur Sardiniens von neuem bewußt. In einer vorchristlichen Epoche (ca. 1800-500 v.Chr.) entstanden auf der ganzen Insel tausende von Wehrtürmen und hunderte von Siedlungen. In jener Zeit, also vor mehr als 3000 Jahren, wurden Behausungen aus Granit und megalithische Türme aus Stein gebaut, die wie ein Teil der karstigen Landschaft wirken, Sinnbild der Symbiose von Mensch und Natur. Drei Elemente aus der Nuraghenzeit sind als architektonische Archetypen bis heute erhalten:

Einfriedungen aus Natursteinmauern, "muri a secco", die die Landschaft prägen, der Kreis oder Halbkreis als Element der bäuerlichen Bauweise und der Naturstein, meist Granit, als Baumaterial. Auch manche moderne Ferienvilla, wie in Sant'' Elmo (Foto), erinnert an Nuraghen und verdankt ihren besonderen architektonischen Reiz jener uralten Kultur. Und so möchten wir Sie einladen auf die Nuragheninsel in ein Haus aus Stein, durch dessen Bögen und Halbmonde das türkisblaue Meer Sardiniens schimmert.




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(c) www.sardinien.de, 17.05.2008


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