Segeln in Sardinien
Obwohl Sardiniens Küste mit hunderten von einsamen Bilderbuchbuchten,
Stränden und Felsformationen ein ungewöhnlich schönes Segelgebiet ist, ist es
noch erstaunlich wenig bekannt. Der besondere Reiz eines Sardinien-Törns liegt
im Abwechslungsreichtum seiner Küsten. Von den Dünen der Costa Verde über die
tief verzweigten Smeralda-Buchten bis zu den phantastischen Steilhängen um Cala
Gonone - kein Abschnitt gleicht dem anderen. Da die Windbedingungen im Norden Sardiniens rund um Porto Pollo am konstantesten sind, findet man die meisten Segler an der Costa Smeralda. Hier sorgen zwei Winde für die richtigen Bedingungen zum sportlichen Segeln: entweder der Saharawind Chirocco oder der aus dem Nordwesten wehende Maestrale. An der Westküste weht häufig der Maestrale, ein recht starker Wind aus W bis NW, im Süden domineren eher umlaufende Winde und an der Ostküste herrschen S bis SO Winde vor. Für einen Segeltörn in sardischen Gewässern sollte man entweder über eine grössere seglerische Erfahrung verfügen oder einen erfahrenen Skipper anheuern. Das Studium der nautischen Literatur sowie umsichtige Navigation sind unbedingt erforderlich. Eine ausgezeichnete Infrastruktur bieten die Marinas, die rings um die Insel im Abstand von ca. 30 Seemeilen angelegt wurden. Die genaue Beschreibung aller Marinas und Häfen mit Ausstattung und nautischer Karte finden Sie in der kostenlos bei ESIT erhältlichen Spezialkarte "Strände und Häfen", die alle 86 Marinas der Insel auflistet.
Sollten Sie sich für einen Segeltörn mit oder ohne Skipper oder einen Segelkurs entschliessen, finden wir für Sie in Zusammenarbeit mit unseren Partnern das richtige Boot. Fragen Sie uns !
|